BausubstanzWarum wir wissen, was in Köpenick geht
Die Grundstücke sind groß, die Nebengebäude eigenständig und zwei Fahrzeuge der Normalfall. Kein Beschluss, keine Abstimmung, dafür Erdarbeiten und eine eigene Versorgung der Garage:
So ist Köpenick tatsächlich gebaut
- Wohngebäude
- gebaut vor 1919
- gebaut 1949 bis 1990
- gebaut ab 1991
Prägende Bauform: Freistehende Einfamilienhäuser mit Garten (32,9 Prozent der Blöcke). Quelle: Umweltatlas Berlin, Karte 06.12 Baualter der Wohngebäude.
Zwischen Hausanschluss und Garage liegen auf Köpenicker Grundstücken oft dreißig Meter Rasen, Pflaster und Bewuchs. Die Zuleitung wird im Erdreich verlegt, in einem Sandbett mit Warnband, unter befahrbaren Flächen zusätzlich in einem Schutzrohr. Wenn der Graben ohnehin offen ist, legen wir auf Wunsch ein zweites Leerrohr mit: für Gartenstrom, eine spätere Photovoltaikanlage oder einen zweiten Ladepunkt. Das ist der billigste Posten des gesamten Projekts und der, den man am häufigsten vermisst.
Sobald der Ladepunkt in einer Garage oder unter einem Carport abseits des Hauses sitzt, endet die Zuleitung dort nicht an der Wallbox, sondern sinnvollerweise an einer kleinen Unterverteilung. Von dort werden Ladepunkt, Licht und Steckdosen versorgt, und das Gebäude bekommt den Potentialausgleich, den ein freistehendes Nebengebäude braucht. Wer stattdessen nur ein Kabel bis zur Box zieht, spart einmal und rüstet beim zweiten Verbraucher nach.
Auf großen Grundstücken sind zwei Autos der Normalfall, und zwei Ladepunkte gleichzeitig auf voller Leistung sind der schnellste Weg zu einer Anschlussverstärkung. Nötig ist sie selten: Ein Lastmanagement verteilt die vorhandene Leistung auf beide Punkte, und weil über Nacht ohnehin Stunden zur Verfügung stehen, merkt man den Unterschied im Alltag nicht. Wir legen die Installation von vornherein so aus, auch wenn zunächst nur ein Fahrzeug lädt.
Du weißt nicht, was davon auf dein Haus zutrifft? Sag uns die Adresse, dann sehen wir es uns an.
Situation einordnen lassen